Kulturbüro Elisabeth Berlin
Kultur Raum geben

Unterstützung

Hoffnung auf ein neues AUF – mit Ihrer Hilfe!

Wie für so viele Kulturorte, so geht auch für das Kultur Büro Elisabeth ein schwieriges Jahr 2020 zu Ende … Das Jahr 2020 war für uns geprägt von mehreren Aufs und Abs, die wir in einem Artikel (weiter unten) zusammen getragen haben. 

Um die geplanten Baumaßnahmen planmäßig durchführen zu können, müssen wir eine Finanzierungslücke von ca. 50.000 € schließen, um die notwendigen Eigenmittel in Höhe von 330.000 € im Zeitplan bereitstellen zu können.

Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende:
Kultur Büro Elisabeth gGmbH
Verwendungszweck*: „Bau-Spende“
IBAN: DE40 3506 0190 1567 1490 36
Bei der KD-Bank für Kirche und Diakone
(*Wenn Sie beim Verwendungszweck zusätzlich eine Email- oder Postadresse angeben, schicken wir Ihnen automatisch eine Spendenquittung, bei Beträgen unter 200 € reicht für die Steuererklärung der Kontoauszug)

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Wie für so viele Kulturorte, so geht auch für das Kultur Büro Elisabeth ein schwieriges Jahr 2020 zu Ende … Dabei hatte alles so gut begonnen:

AUF
Nach mehreren Verschiebungen votierte der Stiftungsrat der Lotto-Stiftung im März 2020 für unseren Förderantrag, der einen weiteren Bauabschnitt beim Wiederaufbau der St. Elisabeth-Kirche und bei der Sanierung der Villa Elisabeth sowie eine Verbesserung der technischen Infrastruktur für den Kulturbetrieb ermöglichen sollte. Durch ein gutes Wirtschaften in den letzten Jahren hatten wir auch ausreichend Eigenmittel angespart und wollten zügig durchstarten.

AB
Der erste Lockdown forderte unsere ganze Energie

  • um abgesagte Projekte zu verschieben oder zumindest im Digitalen erlebbar zu machen,
  • um Hygienekonzepte zu erstellen und unsere Spielstätten und den gesamten Spielbetrieb an die neuen Gegebenheiten anzupassen, 
  • um trotz des unvorhersehbaren Verlusts fast sämtlicher Einnahmen finanziell durchzuhalten,
  • um Kosten zu sparen wo irgend möglich,
  • um Anträge auf Soforthilfen, Kurzarbeitsgeld und bei anderen Hilfsfonds zu stellen
  • und um trotz allem optimistisch zu bleiben und offen für neue Ideen und das Kulturprogramm nach oder trotz Corona

AUF

  • Ende Juni beginnt unser Programm passend mit der Ausstellung „ALLES OK - Eine Ausstellung zur Corona-Krise und ihren Folgen“ in der St. Elisabeth-Kirche.
  • Im August folgt ein vielfältiges Konzertprogramm, das vom Publikum dankbar und begeistert aufgenommen wird.
  • Nach der langen Kurzarbeit arbeitet das Büroteam wieder mit voller Kraft (manchmal auch darüber hinaus), um auch kurzfristig viele Projekte, die wegen des Lockdowns verschoben werden mussten oder wegen der Abstandsregeln einen größeren Raum benötigten, aufzunehmen zu können.

AB

  • Da gewerbliche Vermietungen wie Tagungen, Dinner, Preisverleihungen u.ä. weiterhin verschoben werden oder sich auf digitale Kanäle beschränken, fehlen uns sehr wichtige Einnahmen, mit denen wir den Kulturbetrieb finanzieren.
  • Weil zusätzlich durch den wieder aufgenommenen Spielbetrieb die Fixkosten steigen und das Kurzarbeitergeld wegfällt, nehmen unsere Verluste immer stärker zu.
  • Der erneute Kultur-Lockdown mit bisher unbekanntem Ende führt zur erneuten Absage sämtlicher Veranstaltungen bis mindestens Ende des Jahres, die bereits komplett vorbereitet wurden.

Folgende Maßnahmen sind für die Jahre 2021/22 geplant:

Der für uns wichtigste Teil der Baumaßnahmen ist – passend zum AUF und AB – ein Aufzug für die Villa Elisabeth, damit ihr Hauptraum, der wunderschöne Galeriesaal im 1. und 2. Obergeschoss, endlich barrierefrei erreichbar ist. Durch die Kelleranbindung werden dann dort auch einige Räume als dringend benötigte Lager instandgesetzt.

Aber auch in der St. Elisabeth-Kirche soll ein flexible AUF und AB Einzug erhalten:
Die Seitenemporen, die jetzt in der Streckmetalldecke der Kirche integriert sind, sollen fahrbar gemacht werden, so dass sie an den Positionen der ursprünglichen Seitenemporen arretiert werden können.* Diese zusätzlichen Flächen können sowohl als Bühnenfläche als auch für Technik genutzt werden und so die Möglichkeiten des Raums enorm erweitern, der dann quasi dreidimensional inszeniert werden kann.

Sehnsüchtig erwarten wir auch eine Sonnenschutzanlage für das große Glasdach der St. Elisabeth-Kirche, damit das ferngesteuerte AUF und AB der Sonnenrollos flexibel den Lichteinfall und die Wärmeentwicklung regulieren kann.

Das AUF und AB zweier Hubbühnen wird künftig Podeste, Stühle und sonstiges Mobiliar schnell und platzsparend im bisher unzugänglichen Keller unter den Sakristeien verschwinden lassen, damit diese flexibel als einzige Nebenräume der Kirche genutzt werden können z.B. als Künstlergarderobe.

Das große Studio im Erdgeschoss der Villa Elisabeth soll künftig wieder durch eine flexible Trennwand in zwei mittelgroße unterteilt werden können, ob durch ein AUF und AB der wiederhergestellten bauzeilichen in den Keller versenkbaren Trennwand oder durch ein Hin und Her einer neuen Schiebewand werden letztendlich Denkmalschutz, Brandschutz und das Budget miteinander ausmachen müssen.

Die Ergebnisse letzte Maßnahme werden die Besucher*innen dann beim eignen AUF und AB in der Villa Elisabeth bestaunen können: die denkmalgerechte Sanierung des Haupt- und Nebentreppenhauses, wobei letzteres auch noch durch eine Umgestaltung des jetzigen „Müllhofes“ zu einem gleichwertigen zweiten Saal-Zugang aufgewertet werden soll.

Neben den Baumaßnahmen werden wir durch die Anschaffung eines Konzertflügels, weiterer Veranstaltungstechnik, Mobiliar auch die Nutzbarkeit der Villa Elisabeth und St. Elisabeth-Kirche als (nicht nur) Kultur-Veranstaltungsorte stärken. 

*Hintergrundinfo zu den Seitenemporen:
Gemeinsam mit dem Architekten Klaus Block und in Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt haben wir uns schon bei der Erstellung des Wiederaufbaukonzeptes entschlossen, die 1945 komplett verbrannte Inneneinrichtung einschließlich der Seitenemporen nicht wieder herzustellen, um die durch die Zerstörung der Innenausbauten entstandene Weite des Raums zu erhalten. Durch das temporäre Herablassen der Seitenemporen aus der Deckenkonstruktion wird die alte Raumstruktur mit Seitenemporen wieder angedeutet, die sich zur Zeit nur durch die übriggebliebenen verbogenen Verankerungen, die aus den Seitenmauern ragen, erahnen lässt.