Kulturbüro Elisabeth Berlin
Kultur Raum geben

Preiskonzert des Berlin-Rheinsberger-Kompositionspreis

Monday, 12. March 2018

19.30 Uhr 

St. Elisabeth
Marina Khorkova (Foto: Kerstin Schäfer)
Die Komponistin Marina Khorkova wurde 2017 mit dem Berlin-Rheinsberger-Kompositionspreis ausgezeichnet, den die Berliner Kulturverwaltung im Rahmen des Künstlerinnenprogramms und in Kooperation mit der Musikakademie Rheinsberg jährlich vergibt.

Khorkova studierte u.a. am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium und an der Stuttgarter Musikhochschule, sie erhielt bereits zahlreiche Stipendien, Preise und Kompositionsaufträge und ihre Werke wurden an renommierten Orten aufgeführt, z.B. bei den Bludenzer Tagen zeitgemäßer Musik, bei reMusik in St. Petersburg, beim MicroFest in Los Angeles, bei den Darmstädter Ferienkursen und beim Steirischen Herbst.
In diesem Preisträgerkonzert erklingt die Uraufführung ihrer Miniaturen, die sie 2017 für das selbst entwickelte, von Henri Seiferth gebaute Multiphonics-Klavier schrieb. Ergänzt wird das Programm durch Kompositionen ihres ehemligen Lehrers Caspar Johannes Walter und Werke von John Cage sowie Carola Bauckholt, die die junge Komponistin ebenfalls stark beeinflussten.

Programm:
Marina Khorkova: »Miniaturen 1-4« für Multiphonics-Klavier und Elektronik (2017)
John Cage: »Sonatas and Interludes« for prepared piano (1946/48)
Caspar Johannes Walter: »Studie über Obertonspiegelungen« für Violoncello, geriebene Gläser und Sinustöne (2001)
Caspar Johannes Walter: »Split tones 3« für Violoncello und präpariertes Klavier (2014)
Caspar Johannes Walter: »Versunkene Form« für Klavier (2009)
Carola Bauckholt: »Geräusche« für Objekte (1992)

Marina Khorkova, Klavier, Multiphonics-Klavier, Objekte
Anda Kryeziu, präpariertes Klavier
Caspar Johannes Walter, Violoncello

Überreichung der Urkunde durch Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa und Thomas Falk, Geschäftsführer der Musikakademie Rheinsberg

Karten: 13 €, erm. 9 €
an der Abendkasse ab 18.30 Uhr oder im Vorverkauf Tel: 030-20 22 007.

Veranstalter: Unerhörte Musik im BKA,
gefördert durch: Senatsverwaltung für Kultur und Europa,
in Kooperation mit: Kultur Büro Elisabeth.