Kulturbüro Elisabeth Berlin
Kultur Raum geben
  • Weihnachtskonzert der Schwarzkopf-Stiftung, 2013
    Weihnachtskonzert der Schwarzkopf-Stiftung, 2013
  • Blick in die Apsis, Foto: Evelyn Schetterer (Architekturbüro Abri + Raabe)
    Blick zur Apsis
  • Blick zur Kanzel, Foto: Evelyn Schetterer (Architekturbüro Abri + Raabe)
    Blick zur Kanzel
  • Dachboden
    Dachboden
  • Silvesterkonzert für Orgel und Lichtprojektionen, 31.12.2014 (Foto: Lichtpiraten)
    Silvesterkonzert für Orgel und Lichtprojektionen, 31.12.2014 (Foto: Lichtpiraten)
  • Blick zur Orgel, Foto: Evelyn Schetterer (Architekturbüro Abri + Raabe)
    Blick zur Orgel, Foto: Evelyn Schetterer (Architekturbüro Abri + Raabe)
  • Schuke-Orgel, Foto: Evelyn Schetterer (Architekturbüro Abri + Raabe)
    Orgel von Schuke (Potsdam), Musizierfläche Empore
  • Apsisgewölbe
  • Dreharbeiten
    Dreharbeiten
  • Totale Altar, Foto: Evelyn Schetterer (Architekturbüro Abri + Raabe)
    Totale Blickrichtung Altar

Sophienkirche

Profil

Neben den sonntäglichen Gottesdiensten, Hochzeiten, Taufen und den zahlreichen Gemeindeaktivitäten ist die Sophienkirche wegen ihrer sehr klaren, nicht zu halligen Akustik und der wunderbaren Schuke-Orgel eine beliebte Konzertkirche, in der auch häufig Konzerte aufgezeichnet und übertragen werden, z.B. vom Deutschlandfunk Kultur und vom rbb.
Als Berlins einzig erhaltene Barockkirche ist sie außerdem beliebtes Motiv für Dreharbeiten.

Geschichte der Kirche

Die Sophienkirche wurde 1712/13 als Pfarrkirche der Spandauer Vorstadt erbaut. Die Stifterin des Baus war Königin Sophie Luise, die letzte Gattin Friedrich I., deren Namen die Kirche trägt. 1729-35 entstand der Turm nach einem Entwurf von Johann Friedrich Grael. Der Bauherr war König Friedrich Wilhelm I. (der „Soldatenkönig“), welcher seine Residenzstadt Berlin mit eindrucksvollen Kirchtürmen schmückte. Neun Turmbauten ließ er in zwanzig Jahren errichten. Von all diesen Türmen ist bis heute allein der an der Sophienkirche erhalten, der damit zu einem einzigartigen Denkmal einer großen Bauepoche geworden ist. Die Kirche, ein schlichter aber weiträumiger Saalbau, erfuhr manche Umbauten, den gründlichsten 1892. Dieser prägt das Innere bis heute: ein Festsaal mit neobarocken Dekorationen, in dem mit Kanzel, Orgel, Taufstein und einigen Grabdenkmalen auch ältere Ausstattungstücke erhalten blieben.
Von besonderem Reiz ist die städtebauliche Lage des Baus auf dem alten, mit hohen Bäumen bestandenen Kirchhof, so entsteht „im Herzen“ der dicht bebauten Spandauer Vorstadt eine Ruhezone. Hier liegen die Gräber von Karl Friedrich Zelter und Leopold von Ranke.

Lage & Anbindung

Große Hamburger Str. 29/30, 10115 Berlin-Mitte. Sehr zentral gelegen, Nähe Hackescher Markt, von der Straße etwas zurückgesetzt, von einem altem Kirchpark umgeben.
Anbindung: S-Hackescher Markt, S-Oranienburger Str., U-Weinmeisterstr., Tram M1, M4, M5, M6, N5, N8, kaum Parkmöglichkeiten.

Räumlichkeiten & Kapazitäten

Kirchenraum (500 m2), zwei Seiten- und eine Orgelempore, Kirchenbänken für insgesamt bis zu 900 Personen, großer zweigeteilter Anbau (47 m2 + 35 m2) mit Teeküche, zwei (interne) Sakristeien am Altarraum, vier Treppenhäuser, Vorraum, zwei WC, Rollstuhlrampe.

Einrichtung / technische Ausstattung / Catering

Heizung, Starkstromanschlüsse, ca. 20 alte Holzstühle, ca. 50 neue Stapelstühle, einige Tische, fest installierte Tonanlage, zwei Bühnenscheinwerfer, 8 Bühnenpodeste. Weitere Technik sowie Catering auf Anfrage.

Bemerkung

Ab 22.00 Uhr sind die gesetzlichen Lärmschutzbestimmungen einzuhalten. Zwischen 22 und 8 Uhr herrscht Fahr- und Lieferverbot auf dem gesamten Gelände. Rauchverbot in allen Räumen.

 

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