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Dream by Alessandro Sciarroni

Festival Tanz im August, " DREAM" von Alessandro Sciarroni, St. Elisabeth-Kirche, 2024 © Mayra Wallraff

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Female Voices of Iran

Konzert "Female Voices of Iran", Villa Elisabeth, 2018 © Yuliya Boyd, Zeitgenössische Oper Berlin

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Kaiserliche Harmonien

Konzert " Kaiserliche Harmonien" mit dem c/o chamber orchestra, Villa Elisabeht, 2024 @ Peter Adamik

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Goethe-Institut im Exil

Orgel-Performance "Wind, der singt und Steine, die atmen." Goethe-Institut im Exil, Sophienkirche, 2025 © Kultur Büro Elisabeth

Kultur Raum geben – ein kuratorisches Selbstverständnis

Das Kultur Büro Elisabeth versteht sich als Plattform für künstlerische Vorhaben, die inhaltlich wie formal den Dialog suchen: zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Raum und Idee, zwischen Kirche, Kunst und Öffentlichkeit.

Im Zentrum steht die Auswahl und Begleitung von Projekten – mit einem Fokus auf künstlerischer Qualität, Offenheit für genreübergreifendes Arbeiten und dem Wunsch, durch Kunst neue Verbindungen zu schaffen. Die Projekte entstehen überwiegend in Partnerschaft mit externen Veranstalter:innen und Kollektiven, das Kultur Büro Elisabeth übernimmt dabei eine beratende, organisatorische oder begleitende Rolle.

In der Vielfalt des Programms bilden zeitgenössische Tanz- und Musiktheaterproduktionen sowie Konzertprojekte der Alten Musik und Neuen Musik aktuell einen Schwerpunkt. Eine Festlegung auf einzelne Kunstsparten, ein bestimmtes Genre oder Repertoire gibt es jedoch nicht.

In der Kombination von kuratiertem Kulturprogramm und Vermietung der Räume fördert das Kultur Büro Elisabeth seit seiner Gründung im Jahr 2003 maßgeblich den Dialog von Kultur, Kirche und Gesellschaft und sorgt zudem für den Erhalt und die Weiterentwicklung der denkmalgeschützten Räume.
 

Leitlinien der Programmauswahl

Räume als Möglichkeitsräume

Die architektonische Besonderheit der Orte ist integraler Bestandteil der künstlerischen Auseinandersetzung. Die Räume laden dazu ein, neue Formate zu erproben, Kontexte zu verschieben – und Kunst erfahrbar zu machen, die mit dem Raum arbeitet, nicht gegen ihn.

Verbindungen denken

Spartenübergreifend zu arbeiten und Begegnungen zu ermöglichen – auch jenseits klassischer Genregrenzen – ist dabei ein zentrales Anliegen. Es entstehen Räume für Austausch: zwischen Kunstformen, Generationen, Meinungen und Haltungen.

Diskurs anregen

Kulturkirchen ermöglichen durch ihre symbolische Aufladung auch die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten, spirituellen oder kontroversen Themen. Kunst wird hier nicht nur gezeigt – sie wird zum Ausgangspunkt für Gespräch und Reflexion.

Nachwuchs fördern

Junge Künstler:innen und Ensembles werden gezielt unterstützt – organisatorisch und beratend hinsichtlich möglicher Förderungen. Die Öffnung der Räume für erste eigene Produktionen ist ebenso Teil des Selbstverständnisses wie die Ermöglichung von professionellen Rahmenbedingungen für neue Stimmen in der Berliner Kulturszene.