Ya-Wen Fu: limɪn(ə)l flesh — Hybrid Bodies in Becoming
Samstag: 15-21:15 Uhr (Ausstellung, Peformances & Artist Talk)
Sonntag: 12-18 Uhr (Ausstellung)
Drei Live-Performances: The Body In Which I Feel at Home, So Absurd! Und The Unarrived Body
In den drei Live-Performances The Body In Which I Feel at Home, So Absurd! Und The Unarrived Body öffnet Ya-Wen Fu einen Erfahrungsraum, in dem sich Körper durch tragbare Strukturen, Echtzeitbild, Klang und mechanisches Feedback in ihrer liminalen Verfasstheit entfalten. In einer Gegenwart, in der technologische und soziale Kräfte in körperliche Erfahrung eingreifen, lädt die Mixed-Media-Ausstellung am Samstag und Sonntag in der St. Elisabeth-Kirche dazu ein, gewohnte Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen und den eigenen Körper als unabgeschlossenen Prozess neu zu erfahren.
Die Technologie als aktive Schnittstelle greift dabei in die Bewegung der Performenden ein. Sie antizipiert, verzögert und moduliert körperliche Impulse. Sie erzeugt einen Zustand des Nicht-Ankommens. Es entstehen Momente des Übergangs, die sich zwischen Wirkkräften bewegen, in dem Körper nie eine abgeschlossene Form erreichen. In diesen komplexen, hybriden Prozessen wird der Körper zum Erkenntnismedium und offenbart die Verfasstheit unseres Seins. Kuratiert von Peggy Schoenegge.
Zeiten Performance & Artist Talk am 12. September
19:00–19:20: The Body in Which I Feel at Home
19:30–19:55: So Absurd
20:10–20:40: The Unarrived Body
20:45–21:15: Artist Talk mit Peggy Schoenegge
Mitwirkende:
The Body in Which I Feel at Home
Tanz / Performance: Yin Ting-An
Sound: Daniel Romero Calderón
So Absurd!
Sound: Gregor Pfeffer
Performance: Jan Möllmer sowie eine weitere Performer*in
The Unarrived Body
Tanz / Performance
Sound: Daniel Romero Calderón
Technische Zusammenarbeit (Mechanik / mechanics / system support: Orlando Helfer Rabaça
Video: Nicolás Rupcich
AI engineer: Shu-Ling Chen
Tickets: Freier Eintritt.
Veranstalter:
Ya-Wen Fu in Kooperation mit dem Kultur Büro Elisabeth
Fotos © Nicolás Rupcich