Kulturbüro Elisabeth Berlin
Kultur Raum geben

GEOMETRISCHES BALLETT - Fragmente

Samstag, 31. Juli 2021

18 Uhr & 20 Uhr

St. Elisabeth
Foto © Peter R Fiebig
Das "Geometrische Ballett" Hommage à Oskar Schlemmer von Ursula Sax kam als szenische Wiederaneignung im Rahmen der Bauhaus-Ehrungen im Herbst 2019 zur Uraufführung und wurde in Dresden in der Choreographie von Katja Erfurth mit freien Künstler*innen produziert. Charakteristikum des Konzeptes der Bildhauerin Ursula Sax ist die Gattungsüberschreitung von Skulptur, Performance, Tanz, Theater und Musik, ohne ein Libretto oder eine konkrete Aufführungsweise vorzugeben.

Die Autorin Ursula Sax ist eine der renommiertesten deutschen Bildhauerinnen (geb. 1935), deren Schaffen durch ihre Lehrer stark vom Bauhaus geprägt wurde. Mit über achtzig Jahren kann sie auf ein breites Schaffen zurückblicken, das von vielen Kunstkennern geschätzt wird und in zahlreichen privaten Sammlungen und Museumssammlungen vertreten ist. Mit ihrer Professur ab 1993 an der HfBK Dresden ist sie auch eng mit Dresden verbunden. 2017 wurde sie mit dem Kunstpreis der Stadt Dresden geehrt, heute lebt sie in Berlin. Ihr „Geometrisches Ballett“ kam bereits 1991/92 rudimentär zur Aufführung. Die original erhaltenen Tanzskulpturen und performativen Objekte daraus nehmen in der Bildenden Kunst eine Sonderstellung ein und können den eigentlichen Platz in der Kunstgeschichte nur finden, wenn sie für den ursprünglich gedachten Zweck genutzt, als Bühnenstück aufgeführt und einer breiten Öffentlichkeit gezeigt werden. Charakteristikum des Konzeptes „Geometrisches Ballett“ von Ursula Sax ist die Gattungsüberschreitung von Skulptur, Performance, Tanz, Theater und Musik, ohne ein Libretto oder eine konkrete Aufführungsweise vorzugeben. Das Werk ist – im Titel bereits ablesbar – Oskar Schlemmer und seinem „Triadischen Ballett“ gewidmet und rückt gerade im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 wieder in die Wahrnehmung und das Interesse der Kunstwelt. 

Choreographie: Katja Erfurth
Live-Musik: Sascha Mock
Licht-Design: Ted Meier
Tanz: Katja Erfurth, Jule Oeft, Erik Brünner

Dauer: jeweils 45 Min.

Tickets: 15,- / 10,- € erm. (Schüler*innen, Student*innen, Berlin-Pass-Inhaber*innen)
Tickets online über billetto.eu erhältlich!
Restkarten an der Abendkasse! Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Es werden Einzelplätze (grün) und Doppelplätze (rot) angeboten. Ein Doppelplatz ist für zwei Personen aus einem Haushalt vorgesehen. Um eine Buchung eines Doppelplatzes von zwei Einzelpersonen aus unterschiedlichen Haushalten zu vermeiden, wird nur ein Platz eines Doppelplatzes im Saalplan zur Auswahl angezeigt. Der direkt daneben liegende Platz wird trotzdem durch eine Buchung belegt.

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+++In unserem Testzentrum „Test4Culture" in der Villa Elisabeth können Sie sich bis zu 30 Minuten vor Konzertbeginn kostenlos testen lassen! Sie erhalten das Ergebnis innerhalb von 30 Minuten entweder ausgedruckt oder auf Ihr Mobiltelefon per Mail (Spamordner checken!).+++
Am Einlass zeigen Sie bitte vor:
- Ihr Ticket
- gültigen Lichtbildausweis
- einen Nachweis über einen negativen TEST (nicht älter als 24h)
- oder einen Nachweis über Ihre IMPFUNG (vollständig, min. 2 Wochen her)
- oder  einen Nachweis über Ihre GENESUNG (min. 28 Tage max. 6 Monate)
+++Bitte beachten Sie: in unseren Gebäuden besteht eine FFP2 Masken-Pflicht+++

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch auf unserer Homepage über die in unseren Räumen geltenden Maßnahmen und Regeln zur Covid19-Prävention.

Veranstalter: tristan Production Dresden in Kooperation mit dem Kultur Büro Elisabeth
Eine Produktion von tristan Production in Koproduktion mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste. Initiiert durch Semjon H. N. Semjon, Semjon Contemporary. Unterstützt durch Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Die Störung der Geometrie - Eine Rezension von Lara Wenzel, erschienen 19.7.21 nd

Foto © Peter R Fiebig