Kulturbüro Elisabeth Berlin
Kultur Raum geben

Präventionskonzept für Veranstaltungen während der Covid-19-Pandemie in der Villa Elisabeth / St. Elisabeth-Kirche

Das Kultur Büro Elisabeth nimmt die aktuelle Risikolage durch das Corona-Virus (SRS-CoV-2) ernst. Bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs hat die größtmögliche Sicherheit für Besucher*innen und Mitwirkende höchste Priorität. Unsere großen, hohen und gut zu lüftenden Räumen bieten sehr gute Voraussetzung um die geforderten Abstands- und Hygienemaßnahmen bei einer herabgesetzten Besucherzahl vollständig umzusetzen. Im folgenden veröffentlichen wir die einzelnen Maßnahmen, die wir gemeinsam mit den Veranstaltern und Dienstleistern in unserem Hause einhalten.

Präventionskonzept für Veranstaltungen während der Covid-19-Pandemie in der Villa Elisabeth / St. Elisabeth-Kirche (Stand 26.5.2020)

Das Kultur Büro Elisabeth (KBE) nimmt die aktuelle Risikolage durch das Corona-Virus (SRS-CoV-2) ernst. Unter Berücksichtigung der gesetzlich geltenden Regelungen und Empfehlungen werden bis zum 31. Juli 2020 – mit Ausnahme von Ausstellungen – keine Veranstaltungen mit Publikum in unseren Räumen stattfinden.

Ab dem 1. August können Veranstaltungen, die das folgende Präventionskonzept – basierend auf den gesetzlichen Bestimmungen, den Hygienevorschriften und Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts sowie des Research Institute for Exhibition and Live-Communication (R.I.F.E.L.) – vollständig berücksichtigen, voraussichtlich wieder in unseren Räumen stattfinden:

1. Erhöhte Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen
Zusätzlich zu den routinemäßigen Reinigungen durch unseren Dienstleistungspartner werden vor jeder Veranstaltung Kontaktflächen wie Türklinken, Handläufe, Stehtische, Tresen mit Desinfektionsmitteln oder Dampfreinigung desinfiziert.
Während der Veranstaltung finden in regelmäßigen Abständen erneute Desinfektionen durch unser Personal der oben genannten Kontaktflächen statt. Bei jeder Veranstaltung wird ein Hygienebeauftragter benannt, der die Einhaltung dieser und der folgenden Maßnahmen kontrolliert.

2. Möglichkeiten zur Handdesinfektion
In den Eingangsbereichen und Sanitäranlagen befinden sich Desinfektionsmittelspender zur Selbstnutzung für Gäste, in den Backstage-Servicebereichen stehen Desinfektionsmittel für Mitwirkende und Personal zur Verfügung.

3. Stärkere und häufigere Durchlüftung unserer Räume
Unsere Räume bieten durch die große Raumhöhe (St. Elisabeth 15m, Saal der Villa 8,30m) und die vielen Fensterflächen sehr gute Durchlüftungsmöglichkeiten. Sofern Lärm und Außentemperaturen dies zulassen finden Veranstaltungen mit geöffneten Entrauchungsklappen (RWA) und Fenstern statt, ansonsten sorgt unser Saaldienst für eine regelmäßige Stoßlüftung (alle 30 min).

4. Registrierung aller Gäste und Mitwirkenden
Die vorgeschriebene Registrierung aller Gäste, Mitwirkenden und Dienstleister ist einfach, kontaktlos und datenschutzkonform über ein Formular auf unserer Homepage möglich, um im Falle einer später bekannt gewordenen Infektion die Kontaktdaten vollständig und schnell an das Gesundheitsamt weiterleiten zu können. Die Registrierung ist auch noch am Eingang über ein Smartphone möglich bzw. mündlich oder vorab telefonisch über unsere Mitarbeiter.

5. Einhaltung der 1,5 m-Abstandsregel
a) Bestuhlung
Im Anhang finden Sie Bestuhlungsbeispiele, die die zur Zeit gültige 1,5m-Abstandsregel gewährleisten, hierbei sind natürlich mögliche Platzeinbußen durch Bühnen- und Serviceflächen ebenfalls unter Einhaltung der dort geltenden Abstandsvorschriften zu berücksichtigen. Die Höchstanzahl an Personen ist auf die dort ausgewiesenen Sitzplätze festgelegt, Ausnahmen bei Personen, die nachweislich aus einem Haushalt stammen, sind nach Abschluss der Registrierung (s.o.) nach genauer Absprache zwischen dem KBE und dem Veranstalter möglich. Ein verbindlicher Sitz-/Aufbauplan wird vor jeder Veranstaltung festgelegt und ist einzuhalten.
b) Ein-/Ausgang
Die Villa Elisabeth und die St. Elisabeth-Kirche besitzen zu allen Veranstaltungsräumen mindestens zwei Zugangstüren, wovon eine als Eingang und die andere als Ausgang gekennzeichnet wird, der Saaldienst aus unserem Team überwacht dies, so dass sichergestellt ist, dass sich keine Personen beim Einlass und Verlassen der Räume zu nahe kommen.
c) Abstandsmarkierung/Absperrungen/Leitsystem
In Bereichen, in denen Warteschlangen entstehen z.B. beim Zugang zu den WC-Kabinen, vor der Garderobe, beim Einlass ins Gebäude etc. werden durch Markierungen am Boden oder durch Abkordelungen abstandsgerechte Warteschlangen gebildet, zusätzliches Einlasspersonal sowie zeitversetztes Ankommen der Gäste sorgt darüber hinaus für eine Entzerrung der Einlasssituation. Insgesamt werden durch gute Organisation und Zusammenarbeit mit dem Veranstalter solche Wartesituationen so weit wie möglich vermieden oder finden im Freien statt (Regenschirme sind vorhanden).
d) Backstage /Serviceflächen
Die Abstands- und Hygieneregeln werden ebenso bei den Mitwirkenden in den Serviceflächen (Künstlergarderoben, Proben-/Einspielräume, Catetringrücklauf, Umkleideräume, Lager etc.) eingehalten. Die maximale Personenzahl, Nutzungsregeln, Markierungen etc. für diese Flächen werden zwischen dem KBE und dem Veranstalter verbindlich festgelegt und vom Veranstalter an alle Mitwirkenden/Dienstleister kommuniziert (Bestätigung durch Unterschrift).

6. Mund-Nasen-Schutz (MNS)
Publikum/Gäste/Besucher
Diese Personengruppe wird aufgefordert einen MNS bei sich zu tragen und in Situationen, in denen der 1,5m Abstand voraussichtlich nicht durchgängig sichergestellt werden kann (z. B. beim Einlass, beim Verlassen, in Wartesituationen etc.) diesen zu tragen.
Mitarbeiter/Mitwirkende/Dienstleister
Bei dieser Personengruppe ist das Mitführen eines MNS Pflicht und auch das Tragen in allen Situationen im Kontakt mit dem Publikum. Auch ohne Publikumskontakt ist ein MNS zu tragen, zumindest wenn der Mindestabstand zu anderen Personen (z.B. Kollegen, Lieferanten etc.) nicht sichergestellt werden kann. Alle Arbeitsschutzvorschriften werden eingehalten.

7. Angepasste Gastronomieangebote
Wenn auf Gastromieangebote nicht verzichtet werden kann, erfolgt die Umsetzung unter Einhaltung der hierfür gültigen Hygiene- und Abstandsregeln, hierzu erfolgt eine gute Planung und verbindliche Abstimmung mit dem Caterer, folgende Möglichkeiten zur Risikominimierung bieten sich bei uns an:
• räumlich verteilte, kontaktlose Selbstbedienungsstationen
• einzeln portionierte Speisen im Glas
• Besteck, separat verpackt in Papiertüten
• Getränke in kleinen Glasflaschen, Ausschank offener Getränke nur durch geschultes Personal
Die Cateringpartner legen im Vorfeld der Veranstaltung ein Hygienekonzept vor, auf die Einhaltung achtet der Hygienebeauftragte.

8. Information für die Gäste
Hinweise zu Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen, den einzuhaltenden Mindestabstand und zum Tragen eines MNS in bestimmten Situationen sind über allgemein verständliche Piktogramme gut sichtbar am Veranstaltungsort ausgehängt und werden auch vorab über unsere Homepage kommuniziert und dem Veranstalter zur Weiterleitung zur Verfügung gestellt.
Im Einzelnen beinhaltet dies:
• Registrierungspflicht (über unsere Homepage leicht möglich)
• Einhalten des 1,5 m Abstandes, insbesondere Vermeidung von Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmungen, etc.)
• Hinweise zur Handhygiene
• Befolgen des Leitsystems / Einhalten der Markierungen
• Kein Zutritt für Personen mit Covid 19-Symptomen (Fieber, Husten, Geruchs-/Geschmacksverlust)

9. Schulung und Unterweisung des Personals
Eigene Mitarbeiter
Das KBE hat sein eigenes Team einschließlich der Hilfskräfte über die einzuhaltenden Hygiene- und Abstandsregeln und das vorliegende daraus resultierende Präventionskonzept informiert und geschult.
Eigene Dienstleister/Partner
Dienstleister/Partner, die das KBE beauftragt, werden vom KBE über die Hygiene- und Abstandsregeln und sein Präventionskonzept direkt unterrichtet und verpflichten sich mit Ihrer Unterschrift zur Einhaltung.
Mitarbeiter*innen des Veranstalters und von ihm beauftragte Dienstleister
Der Veranstalter ist für die Unterweisung seiner Mitarbeiter*innen und durch ihn beauftragte Dienstleister selbst verantwortlich, er muss hierzu (auf Verlangen) einen Nachweis vorlegen können.

10. Zusammenarbeit mit dem Veranstalter
Das KBE erwartet vom Veranstalter größtmögliche Unterstützung bei der Umsetzung dieses Konzepts und sichert seinerseits dem Veranstalter bestmögliche Vorbereitung des Ortes und des dort arbeitenden Personals zu.
Dies beinhaltetauch eine möglichst frühzeitige Einbeziehung unserer Projektleiter in alle Abläufe, um durch eine gute gemeinsame Planung risikobehaftete Situationen mit einem intelligenten Ablaufplan gezielt räumlich und zeitlich zu entzerren (z.B. Ankunft, Kaffeepausen, Lunch, kürzere Konzerte ohne Pause, die zweimal gespielt werden o.ä. ) und ausreichend Personal einzuplanen (Saaldienst, Einlasspersonal, Hygienebeauftrager, WC-Personal).

11. Wirksamkeit
Dieses Präventionskonzept einschließlich der Bestuhlungspläne ist Bestandteil des Mietvertrages, der Vertragspartner muss durch Unterschrift die Einhaltung von seiner Seite und die Weiterleitung an Mitwirkende/Dienstleister (siehe 7.) bestätigen.
Das Konzept wird der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem zuständigen Gesundheitsamt am 8. Juni 2020 zur Genehmigung vorgelegt.
Es ist nach dem Stand der rechtlichen Vorgaben am 26.5. erstellt worden.
Das KBE behält sich Anpassungen, die aus einer geänderten Rechtslage resultieren vor.
Das KBE schickt Änderungen an seine Vertragspartner und veröffentlicht die jeweils gültige Fassung auf seiner Homepage.

Das Team des Kultur Büro Elisabeth dankt für Ihre Mithilfe! Bleiben Sie gesund!